Ausstellungen und Events

Unser vollständiges Ausstellungs- und Veranstaltungsarchiv finden Sie in der Desktopversion.

Auf einen Blick:

  • 2010 haben wir Klingebiels Kunst in Hannover erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.
     

  • 2013 konnten wir in Göttingen erstmals unsere neue fotografische Replik der Klingebiel-Zelle präsentieren. Ministerpräsident Stephan Weil sprach ein Grußwort. Der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht stellte unser Buch "Die Klingebiel-Zelle" vor.
     

  • Ende 2013 war die Replik im Rahmen des MAGNUM-Fotofestivals in der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg zu sehen.
     

  • 2014 folgte eine Ausstellung im Kleisthaus in Berlin bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Ein Katalog erschien.
     

  • 2015 erhielt Antje Schmidt als Autorin des Fernsehfilms "Ausbruch in die Kunst" (Norddeutscher Rundfunk, NDR 2015) in Berlin den Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus (TV) der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN.
     

  • 2015 war Klingebiels Werk im Museum Gugging bei Wien zu sehen. Ende 2015 wurde die Replik der Klingebiel-Zelle im Sprengel Museum Hannover gezeigt, begleitet von einem Symposion.
     

  • 2017 folgte eine Präsentation auf dem Weltkongress der Psychiatrie in Berlin.
     

  • 2018 war der weitere Umgang des Landes Niedersachsen mit der Klingebiel-Zelle Gegenstand einer kleinen Anfrage im Niedersächsischen Landtag. Die Landesregierung entschied, die Zelle an Ort und Stelle zu belassen. Sie ist nicht zugänglich.

Bildausschnitt:

Land Niedersachsen.

Fotoarbeiten

Hans Starosta.

​​​Archiv

 

2020

Die Replik der Klingebiel-Zelle sollte im Mai 2020 auf der Jahrestagung der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland in Cloppenburg gezeigt werden, ergänzt durch einen Workshop.

Leider musste die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

2019

Vortrag

Auftaktveranstaltung der 12. Aktionstage für seelische Gesundheit, Celle, 24.9.2019

Spengler A (2019): Künstlerinnen und Künstler in der Psychiatrie – Am Beispiel des künstlerischen Schaffens von Julius Klingebiel – Außenseiter oder Vorreiter?

Vortrag

Kunst Kreativ Tagesstätte der GGP-Gruppe, Rostock, 11.9.2019

Spengler A (2019): Künstlerisches Handeln als Lebensperspektive. Das Beispiel Julius Klingebiel.

2018

Filmvorführung

Aktionswochen zum 10-jährigen Bestehen des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover. Hannover, 25.10.2018: Ausbruch in die Kunst (Antje Schmidt / NDR 2015).
Diskussion mit Antje Schmidt, Prof. Siegfried Neuenhausen, Lothar Schlieckau, Andreas Spengler.

Pressemeldung

Gabriele Andretta (MdL), 11.1.2018: Kleine Anfrage im Niedersächsischen Landtag

(Landtagsdrucksache 18/00230 vom 25.1.2018)
Wie geht es weiter mit der Klingebiel-Zelle in Göttingen? / Antwort der Landesregierung.

2017

Ausstellung, Symposion und Filmvorführung

XVII. Weltkongress der Psychiatrie der World Psychiatric Association WPA, Berlin, 8.-12.10.2017,
ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde DGPPN: Programm

Ausstellung: Artists as Victims and Survivors of National Socialism. Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle sowie Einzelwerke von Julius Klingebiel und Paul Goesch.

Kuratierung: Andreas Spengler und Thomas Röske, vgl. Programm Seite 49
 

Symposion: Artists as victims and survivors of National Socialism – commemoration in Germany and the challenges today. Vorträge: Thomas Röske, Heidelberg - Andreas Spengler, Wunstorf - Marc Steene, Chichester.

Filmvorführung mit englischen Untertiteln: Break out into art – The cell of Julius Klingebiel (Antje Schmidt / NDR 2015) (vgl. Programmheft S. 60).

Übersetzungsarbeiten für Ausstellungstafeln und englischsprachige Untertitel: Nigel Packham. Mit freundlicher Unterstützung der Susanne und Gerd Litfin-Stiftung, Göttingen.

 

Hintergrund: Paul Goesch (1885-1940) war ein deutsche Künstler und Architekt. Er wurde Opfer der nationalsozialistischen Tötungsaktion T4.

 

Ausstellung und Vorträge

Die Zelle des Julius Klingebiel. Goldstein Galerie, Frankfurt/M., 4.5. bis 10.6.2017.

Röske T: Zwischen Geisteskrankenbildnerei und Outsider Art - die Klingebiel-Zelle im Kontext, 14.5.2017

Spengler A: Eine Welt auf 9 Quadratmetern - Leben und Werk von Julius Klingebiel, 21.5.2017

2016

Ausstellung und Veranstaltungsreihe

FreiheitsRäume – Julius Klingebiel und seine KünstlerkollegInnen. Forum Stadtkirche Wunstorf,

18.9. bis 9.10.2016.

 

Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle sowie Einzelwerke von Julius Klingebiel, Zeichnungen von Elfriede Lohse-Wächtler, Objektplastiken von Dagmar Justke und Aquarelle, NN. Kuratierung: Andreas Spengler.

 

Bei der Eröffungsveranstaltung am 18.9.2016 sprachen Walter Ehrlich, Forum Stadtkirche – Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt – Thomas Röske, Heidelberg – Dagmar Justke.

An mehreren Vortragsabenden sprachen Klaus Fesche, Wunstorf – Andreas Spengler – Hans Otte, Hannover – Asmus Finzen, Berlin.

Filmvorführungen

Ausbruch in die Kunst (Antje Schmidt / NDR 2015)

"..es wird schon alles wieder gut.." Portrait der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899 – 1940) (Heide Blum, 2005, DVD, Medienbüro Blum, Dresden.)

Hintergrund: Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940) war eine deutsche Künstlerin. Sie wurde Opfer der nationalsozialistischen Tötungsaktion T4.

​​​​Veranstaltungsprogramm - Katalog

Ausstellung

Ausbruch in die Kunst. Kulturambulanz am Klinikum Bremen-Ost, 26.6. bis 4.9.2016.

Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle sowie Einzelwerke von Julius Klingebiel.

Bei der Eröffungsveranstaltung am 26.6.2016 sprachen Friedrich Schwerdtfeger und Achim Tischer,  Bremen und Andreas Spengler. Einführungsvortrag: Siegfried Neuenhausen.

Ausstellung und Symposion


150 Jahre Universitätspsychiatrie Göttingen, 26.5. bis 27.6.2016, Aula der Georgia-Augusta-Universität Göttingen. Gezeigt wurde die Replik der Klingebiel-Zelle.

Dialogvortrag Andreas Spengler und Siegfried Neuenhausen: Julius Klingebiels Zelle - Solitäre Kunst, Patientenschicksal und Psychiatriegeschichte. Vgl. Publikationen.

Vortragsabend

Spengler A: Künstlerinnen und Künstler mit Psychiatrie-Erfahrung – von der pychiatrischen Kunstgeschichte zur gelebten Praxis. Künstlerstadt Kalbe 19.8.2016

2015

Ausstellung, Symposion und Filmvorführung

Die Klingebiel-Zelle: Kunst, Geschichte oder Wissenschaft?
Sprengel Museum Hannover, 27.10.2015 bis 4.1.2016. Gezeigt wurde die Replik der Klingebiel-Zelle.

Bei dem Symposion am 17.11.2016 sprachen Reinhard Spieler (Direktor des Sprengel Museums), Andreas Spengler – Siegfried Neuenhausen, Hannover – Thomas Röske, Heidelberg.

Filmvorführung: Ausbruch in die Kunst (Antje Schmidt / NDR 2015)

Forschungsgespräch

 

Kunst und Inklusion. Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg, 6.11.2015.

Leitung: Otto Neumaier und Malgorzata Bogaczyk-Vormayr.

Vortrag Andreas Spengler: Julius Klingebiel – ein neues Kapitel in der psychiatrischen Kunstgeschichte. Weitere Vorträge von Angelika Bäumer – Margit Zuckriegl – Otto Neumaier – Malgorzata Bogaczyk Vormayr. Vgl. Publikationen

Ausstellung

julius.klingebiel.zelle!  Museum Gugging, Maria Gugging bei Wien, Österreich, 19.3. bis 11.10.2015.

Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle und Einzelwerke.

Bei der Eröffnung sprachen Landeshauptmann Pröll, Wien – Johann Feilacher, Gugging – Andreas Spengler.

Bei Museumsführungen konnte auch das Zimmer von August Walla im Haus der Künstler besichtigt werden. Hintergrund: August Walla (1936-2001) schuf eine "Sixtina" genannte Raumausmalung im Haus der Künstler, die kunsthistorisch wichtige Parallelen zu Klingebiels Zelle zeigt.

 

Auszeichnung, Filmvorführung, Diskussion

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN, Kongress 2015:
27.10.2015 - Der Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus (Kategorie TV) ging an Antje Schmidt als Autorin der szenischen Dokumentation "Ausbruch in die Kunst" (NDR, 2015, Erstausstrahlung 14.6.2015, vgl. Medienecho)

 


DGPPN Pressemitteilung 45, 20.11.2015: “..Antje Schmidt hat die Geschichte von Julius Klingebiel in einer packenden Dokumentation verfilmt. Sie erzählt dessen Leben und künstlerisches Schaffen mithilfe von Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Fotos. Gedreht wurde im Studio und auch am Originalschauplatz.."

Iris Hauth, Präsidentin der DGPPN in ihrer Laudatio: "“Sie zieht die Zuschauer von Anfang an in den Bann und eröffnet ihnen den Zugang zu einem der bedeutendsten Werke der Outsider-Kunst".

 

Vorführung des Films - Kurzbeiträge von Manfred Koller, Göttingen – Thomas Röske, Heidelberg – Antje Schmidt und einem neuen Zeitzeugen.

2014

Ausstellung

Ausbruch in die Kunst - Julius Klingebiel Zelle 117

 

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Kleisthaus, Berlin, 26.10. bis 21.11.2014.

 

Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle, Einzelwerke sowie Tastbilder für Blinde.

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung sprachen die Beauftragte Verena Bentele – Michael Rüter, Bevollmächtigter des Landes Niedersachsen beim Bund – Andreas Spengler.

 

Hintergrund: Staatssekretär Rüter bekundete das Interesse des Landes Niedersachsen an einer Translozierung der Raumausmalung in das Sprengelmuseum Hannover. Dies rief Anfang 2015 politischen Widerspruch der Stadt Göttingen hervor, die reklamierte, die Zelle müsse in Göttingen bleiben.

Der Katalog erschien ausgestattet mit Kurzfassungen in leichter Sprache und in Brailleschrift.

Ausstellung und Symposion

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN, Berlin,
Kongress 26.11. bis 29.11.2014

Gezeigt wurden die Replik der Klingebiel-Zelle und Einzelwerke.

Begleitausstellung mit Übersichtstafeln und Dokumenten zu Julius Klingebiel (Spengler, 2013)

 

Symposion: Entwicklungslinien der psychiatrischen Kunstgeschichte. Beiträge von Thomas Röske, Heidelberg – Lisa Niederreiter, Frankfurt – Katrin Luchsinger, Zürich.

(c) Foto: Enno Hurlin

2013

Ausstellung

5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, 14.9. bis 10.11.2013.

GRENZGÄNGE. MAGNUM: TRANS-TERRITORIES

Sammlung Prinzhorn, Universitätskliniken Heidelberg: LOCKED UP / DIE ZELLE

Vortrag: Andreas Spengler "Die Klingebiel-Zelle im Dialog von Kunst und Psychiatrie"

 

 

Ausstellung und Buchpräsentation

Förderverein Sozialpsychiatrie Moringen e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, dem Maßregelvollzugszentrum Niedersachsen, Moringen und dem Asklepios Fachklinikum Göttingen.

Sozialzentrum Asklepios Fachklinikum Göttingen, 14.8. bis 30.8.2013

Erstmals konnte die neue Replik der Klingebiel-Zelle gezeigt werden.

Begleitausstellung mit Übersichtstafeln und Dokumenten zu Julius Klingebiel (Spengler, 2013)

Eröffnungsveranstaltung, 13.8.2013

Begrüßung: Manfred Koller, Göttingen

Grußwort: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, Göttingen.
 

Grußwort: Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil dankte den Initiatoren und zollte ihnen Anerkennung für ihr Projekt, nicht ohne eine vorsichtige Genugtuung darüber zu äußern, dass sich hier drei Ärztliche Direktoren und Landesbedienstete in ihrem ehrenamtlichen und wissenschaftlichen Handeln zusammengetan haben.

 

Weil äußerte sich bewegt vom Schicksal Julius Klingebiels und schlug den Boden von der Zeit des Unrechts im Nationalsozialismus über eine Nachkriegszeit, in welcher der Rechtsstaat noch lange nicht bei allen Menschen angekommen war, bis zur heutigen Zeit. Es bleibe elementar wichtig, immer wieder zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen und wie lange der Staat in die Rechte einzelner eingreifen dürfe. Er würdigte die Leistung des Künstlers Julius Klingebiel, der unter extremen Bedingungen ein großes bleibendes Werk und Kulturgut geschaffen habe.

Die Klingebiel-Zelle sei gleichzeitig ein Denkmal und ein Mahnmahl, ...sie erinnere daran, dass jeder Mensch Anspruch auf Respekt und Würde hat.

Vortrag: Thomas Röske, Heidelberg. Röske schlug aus kunsthistorischer Sicht den Bogen von der Bilder- und Ideenwelt zu der Malerei von Klingebiel. Entgegen dem ersten Eindruck des Betrachters in der Zelle belegte Röske viele formale Ordnungsprinzipien der Ausmalung und große eigenständige Entwürfe mit formaler Kraft. Diese Malerei sei weltweit fast ohne Beispiel, am nächsten noch komme ihr eine Raumausmalung von August Walla im Haus der Künstler in Gugging. Klingebiels Werk, darunter auch seine Einzelbilder hielten noch viele Überraschungen bereit, da neben seiner komplexen Symbolik auch viele persönliche Erinnerungen aus seinem Leben nachweisbar seien. Röske betonte die Bedeutung künftiger denkmalpflegerischer Maßnahmen zum Erhalte der Originalzelle.

 

Buchpräsentation

 

Neuerscheinung  "Die Klingebiel-Zelle - Leben und künstlerisches Schaffen eines Psychiatriepatienten"

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen - vgl. Publikationen

Ministerpräsident Weil, Ausstellungseröffnung

am 13.8.2013 in Göttingen. (c) Projektarchiv

2010

                   

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